Über die Postleitzahl 28259
Huchting bildet als einziger Stadtteil die gesamte Postleitzahl 28259 im Bremer Süden, mit den Ortsteilen Grolland, Kirchhuchting, Mittelshuchting, Sodenmatt und dem Weiler Brokhuchting.
Mehrere Eiszeiten des Pleistozäns formten hier die Landschaft und beeinflussten den Verlauf von Weser und Ochtum; Sandplatten, Sümpfe, Kleinmoore und Dünenreste prägten die Vorgeest zum Urstromtal. Steinzeitfunde in den Marschen belegen eine Besiedlung ab etwa 4000 vor Christus, und Bodenfunde etwa auf dem Hohen Horst zeigen, dass Huchting während der Bronze- und Eisenzeit zugleich Durchgangs- und Siedlungsland war; in der Umgebung wurden zudem Großsteingräber gefunden.
Die älteste Kirche des Gebiets, die evangelische St.-Georg-Kirche in Kirchhuchting, entstand 1877 bis 1879 anstelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus; Das Patronat lag zunächst beim Bremer Domkapitel, nach der Reformation übernahm es der Rat der Stadt. 1964 gründete sich als „Gemeinde an der Varreler Bäke“ die spätere Dietrich-Bonhoeffer-Gemeinde, die 1971 nach Plänen von Carsten Schröck in Mittelshuchting eine moderne Kirche erhielt; im selben Jahr baute die ebenfalls 1964 in einem Privathaus gegründete Gemeinde St. Johannes an der Straße Am Sodenmatt eine kleine Kirche, entworfen von den Architekten Schumacher und Hübner.
30.868 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 13,7 km², das entspricht 2.255 je Quadratkilometer. Die Postleitzahl grenzt an Delmenhorst und Stuhr sowie an weitere Bremer Postleitzahlen wie 28197.