Über die Postleitzahl 29465
Ganz im Südwesten des Kreises Lüchow-Dannenberg, in der auch Swinmark genannten Region, liegt die Gemeinde Schnega, die zur Samtgemeinde Lüchow (Wendland) gehört. Die Postleitzahl umfasst nahezu die gesamte Gemeinde mit dem namensgebenden Kernort sowie den Dörfern Billerbeck, Oldendorf, Schäpingen, Göhr, Loitze, Molden und Proitze und zahlreichen kleinen Siedlungen wie Gielau, Solkau oder Winterweyhe.
Über der Ortsmitte erhebt sich die Kirche St. Michaelis, deren Ursprungsbau aus Feldstein und Ziegeln mit hölzerner Decke bis ins 12. Jahrhundert zurückreicht und die 1912/13 im Stil der Backsteingotik unter Einbeziehung älterer Bauteile weitgehend neu errichtet wurde; ihre Innenausstattung reicht bis in Spätgotik, Renaissance und Barock zurück. In Schäpingen steht eine um 1150 erbaute Kapelle, von deren einstigem Wehrturm noch die Fundamente erhalten sind. Seit 1914 lebte in Schnega der Maler, Bildhauer, Schriftsteller und Orgelspieler Hugo Körtzinger, der sich 1936/37 ein hohes Werkstattgebäude im Stil der Neuen Sachlichkeit bauen ließ; es wurde 2012 bis 2015 aufwendig restauriert und beherbergt eine große, zwischen 1937 und 1948 eingebaute Walcker-Orgel. Beim Ortsteil Göhr erinnert das Grenzlandmuseum „Swinmark“ an die frühere Grenzlage.
Durch den Norden der Gemeinde führt die Bundesstraße 71 zwischen Uelzen und Salzwedel, der Bahnhof Schnega an der Strecke Stendal-Uelzen wird stündlich von Regionalexpress-Zügen bedient. Rund um den Ort liegt der Naturpark Wendland.Elbe, nördlich erstreckt sich das Naturschutzgebiet Schnegaer Mühlenbachtal. In dieser Landschaft leben auf 54,9 km² 1.200 Menschen, das ergibt 22 Einwohner je Quadratkilometer.
Nachbar-Postleitzahlen führen nach Salzwedel und Clenze sowie zu Bergen an der Dumme, Suhlendorf und Soltendiek und zu den Gemeinden Dähre, Diesdorf und Wallstawe; die Vorwahl ist 05842, das Kennzeichen DAN.