Über die Postleitzahl 29649
Als anerkannter Erholungsort liegt Wietzendorf inmitten der Lüneburger Heide und gehört zum Heidekreis. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gemeindegebiet ab, zu dem neben dem Kernort die Ortsteile Reddingen, Bockel, Suroide, Marbostel bei Soltau und Meinholz zählen.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1053 in der Gründungsurkunde des Klosters Gozeka, 1255 erscheint er als Kirchdorf unter dem Namen Wicenthorpe. Wietzendorf gilt als Stammsitz des Adelsgeschlechts von Witzendorff, dessen Wappen seit 1937 auch das Ortswappen bildet. Wahrzeichen ist die neugotische St.-Jakobi-Kirche von 1876, deren hölzerner Glockenturm noch aus dem Vorgängerbau stammt; er beherbergt Glocken aus mehreren Jahrhunderten, die älteste davon noch aus gotischer Zeit. Bekannt ist der Ort für seinen Honig und das seit 1974 gefeierte Honigfest, zu dem an zwei Tagen jeweils tausende Besucher pilgern. Am Rand des Truppenübungsplatzes Munster richtete die Wehrmacht 1941 das Kriegsgefangenenlager Stalag X D für sowjetische Soldaten ein; im Ortsteil Meinholz erinnert heute ein Mahnmal an die dort in Massengräbern bestatteten Gefangenen.
Auf 107,1 km² leben 4.099 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht einer Dichte von 38 je Quadratkilometer.
Die Postleitzahl grenzt an Bergen mit Lohheide, Hermannsburg, Faßberg, Soltau, Munster und Bad Fallingbostel mit Oerbke und Wense.