Über die Postleitzahl 31840
Hessisch Oldendorf liegt unweit der Weser im Landkreis Hameln-Pyrmont und vereint als flächengroße Stadt zahlreiche Ortsteile wie Fischbeck, Großenwieden, Rohden und Zersen, die 1973 eingemeindet wurden.
Die Stadtgründung fällt vermutlich ins zweite Viertel des 13. Jahrhunderts; den Namenszusatz „Hessisch“ erhielt der Ort 1905 amtlich, um ihn von anderen Orten namens Oldendorf zu unterscheiden. Das erstmals 1407 erwähnte Gymnasium erlebte in enger Verbindung mit der Universität Rinteln um 1630 seine Blütezeit. Von 1558 bis 1581 kam es in Oldendorf und mehreren Ortsteilen zu Hexenverfolgungen; seit dem frühen 18. Jahrhundert erwarben jüdische Familien hier ersten Hausbesitz, drei von ihnen erhielten mit den napoleonischen Reformen dauerhafte Familiennamen. Alle vier Jahre zieht das Internationale Volkswagen-Veteranentreffen zehntausende Besucher aus aller Welt in die Stadt.
In Hessisch Oldendorf leben 18.400 Menschen auf 119,7 km², das entspricht 154 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Rinteln, Auetal, Hameln, Bad Münder am Deister und Aerzen.