Über die Postleitzahl 32339
Im Kreis Minden-Lübbecke, nahe der niedersächsischen Grenze, liegt die Stadt Espelkamp, deren gesamtes Gebiet zu dieser Postleitzahl gehört. Zu ihr zählen neben dem Zentrum die Ortsteile Frotheim, Vehlage, Isenstedt, Schmalge, Fabbenstedt, Fiestel und Gestringen.
Der Name „Aspelekampe“ wird 1229 erstmals in einer Urkunde des Mindener Bischofs erwähnt, doch blieb der Ort über Jahrhunderte nur ein kleiner Flecken im Einflussbereich des heutigen Rahden, mit kargen, feuchten Böden, die viele Bewohner um 1930 zur Arbeitssuche als Hollandgänger zwangen. Seine heutige Gestalt erhielt Espelkamp erst nach dem Zweiten Weltkrieg, als auf dem Gelände einer ehemaligen Heeresmunitionsanstalt zunächst ein Lager für Kriegsflüchtlinge, dann eine moderne Plansiedlung für Vertriebene entstand; 1959 erhielt der Ort das Stadtrecht. Im Ortsteil Fiestel steht mit der Ellerburg ein 1475 erstmals erwähntes ehemaliges Wasserschloss an der Großen Aue. Das Deutsche Automatenmuseum zeigt seit 1995 über 1800 historische Münzautomaten.
Auf 84,4 km² leben 25.591 Einwohnerinnen und Einwohner, was einer Dichte von 303 je Quadratkilometer entspricht.
Der Bahnhof liegt an der Ravensberger Bahn Rahden–Lübbecke–Bünde–Herford–Bielefeld, die Bundesstraße 239 führt durch die Stadt. Nachbarschaftlich grenzt das Gebiet an Lübbecke, Rahden und Preußisch Oldendorf.