Über die Postleitzahl 32369
Rahden liegt im äußersten Norden Nordrhein-Westfalens, im Kreis Minden-Lübbecke, unmittelbar an der Grenze zu Niedersachsen. Fast das gesamte Stadtgebiet fällt in diese Postleitzahl, zu der neben der Kernstadt die Ortsteile Preußisch Ströhen, Varl, Wehe, Tonnenheide, Kleinendorf und Sielhorst gehören. Preußisch Ströhen markiert dabei den nördlichsten Punkt des Landes.
Erstmals urkundlich fassbar ist die Gegend 1033. Bei Tonnenheide liegt mit dem Großen Stein ein zehn Meter langer, sieben Meter breiter und rund 350 Tonnen schwerer Findling, der als größter bekannter landliegender Findling Norddeutschlands gilt. In Kleinendorf erinnert eine Ruine an eine zwischen 1310 und 1320 errichtete Burg, die im Winter 1878/79 endgültig abbrannte. Bei Preußisch Ströhen fand man 1915 in einem Moor den gut erhaltenen Schädel eines Auerochsen, der auf etwa 4300 vor Christus datiert wurde und heute im Dobergmuseum in Bünde zu sehen ist. Südöstlich von Varl liegt mit dem Schnakenpohl das älteste Naturschutzgebiet Westfalens, ein Heideweiher mit seltener Tier- und Pflanzenwelt.
Auf 136,9 km² zählt die Postleitzahl 32369 15.819 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 116 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Espelkamp und Stemwede sowie, jenseits der Landesgrenze, Diepenau und Wagenfeld; die Vorwahl 05771 und das Kennzeichen MI gelten für die ganze Stadt.