Über die Postleitzahl 32839
Steinheim liegt im Kreis Höxter am Rand des Eggegebirges in der fruchtbaren Steinheimer Börde, die schon zu sächsischer Zeit Wethigau, der Weizengau, genannt wurde. Zur Stadt gehören neben der Kernstadt unter anderem Sandebeck, Vinsebeck, Bergheim, Ottenhausen und die frühere lippische Exklave Grevenhagen, die erst 1970 zu Steinheim kam.
Erstmals erwähnt wird der Ort um 970 in Güterschenkungen des Klosters Corvey, deutlich älter ist der Stadtteil Sandebeck: Eine Urkunde von 1031 überträgt das dortige Königsgut von Kaiser Konrad II. an den Bischof von Paderborn, mit elf zugehörigen Vorwerken, darunter auch das benachbarte Vinsebeck. Im Ortsteil Sandebeck liegt zudem, kaum zehn Meter breit und rund 300 Meter tief, ein erloschener Vulkan, der als nördlichster Deutschlands gilt. In der Innenstadt erinnert der 1855 erbaute, gut sieben Meter breite Brunnen Kump an die erste Wasserleitung der Stadt; die wirtschaftliche Geschichte Steinheims als Zentrum der Möbelherstellung zeigt seit 2002 ein eigenes Museum.
12.100 Menschen leben auf 75,4 km², das entspricht 160 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Horn-Bad Meinberg, Schieder-Schwalenberg, Bad Driburg, Nieheim und Altenbeken.