Über die Postleitzahl 33039
Nieheim liegt im Kreis Höxter am Rand des Eggegebirges und ist heilklimatischer Kurort sowie ehemalige Hansestadt; Fürstbischof Bernhard IV. zur Lippe verlieh dem Ort um 1230 die Stadtrechte. Zu den zehn Stadtteilen zählen neben der Kernstadt unter anderem Holzhausen, Sommersell, Oeynhausen, Erwitzen und Himmighausen.
Erwähnt wird der Herrenhof Nieheim erstmals 1036 in der sogenannten Busdorf-Urkunde, mit der Bischof Meinwerk von Paderborn ihn dem Kanonikerstift Busdorf übertrug. Wahrzeichen der Stadt ist der rund 700 Jahre alte Holsterturm auf dem Holsterberg, an dessen Fuß auch der Nieheimer Kunstpfad mit acht Skulpturen internationaler Künstler beginnt. In Holzhausen findet alljährlich das Stimmenfestival Voices statt; im benachbarten Sommersell entdeckte ein Hobbypaläontologe 2007 das rund 185 Millionen Jahre alte Fossil eines bis dahin unbekannten Plesiosauriers. Bekannt ist Nieheim zudem für den Nieheimer Käse und die charakteristischen, meist aus Hasel geflochtenen Nieheimer Flechthecken.
5.942 Menschen leben auf 80,3 km², das entspricht 74 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind unter anderem Schieder-Schwalenberg, Steinheim, Bad Driburg und Brakel.