Über die Postleitzahl 33378
Rheda-Wiedenbrück im Kreis Gütersloh ist die zweitgrößte Stadt des Kreises und entstand 1970 durch den Zusammenschluss der beiden Städte Rheda und Wiedenbrück mit den vier Gemeinden Nordrheda-Ems, St. Vit, Lintel und Batenhorst.
Wiedenbrück reicht als vermutete Urpfarrkirche bis um das Jahr 785 zurück, während Rheda erstmals 1085 oder 1088 urkundlich erscheint; das seit 1170 bestehende Schloss Rheda war bis zur Auflösung der Herrschaft Rheda 1807/1808 deren Mittelpunkt. Der Stadtteil St. Vit, 1212 erstmals erwähnt, ist für seine im ostwestfälischen Raum einzigartige Barockkirche bekannt. Von den rund 30 Altarbauwerkstätten, die der Stadt den Beinamen Wiedenbrücker Schule eintrugen, erzählt heute ein eigenes Museum. Auf dem Gelände der Landesgartenschau von 1988 in den Emsauen entstand mit der Flora Westfalica ein ausgedehnter Landschaftspark.
47.515 Menschen leben auf 86,4 km², das ergibt eine Dichte von 550 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind Gütersloh, Rietberg, Herzebrock-Clarholz, Langenberg und das westfälische Oelde.