Über die Postleitzahl 35037
Marburg, seit dem 13. Jahrhundert Stadt und heute Kreisstadt des Landkreises Marburg-Biedenkopf, teilt sich mehrere Postleitzahlen; 35037 deckt den westlichen Teil der Kernstadt beiderseits der Lahn ab. Größter Anteil ist Ockershausen, dazu kommen Südviertel, Campusviertel, Weidenhausen und ein Rand der Altstadt.
Ockershausen wird 1234 als Okerhusin erstmals urkundlich erwähnt und war laut dem ältesten erhaltenen Salbuch des Amtes Marburg von 1374 neben Cappel, Marbach und Wehrda eines der vier Hausdörfer der Landgrafen von Hessen – ihre Bewohner mussten dem Landesherrn zusätzliche Hand- und Spanndienste leisten. Das frühere Ackerland im Tal wurde erst nach der Eingemeindung 1931 mit Wohnhäusern bebaut. Weidenhausen wiederum zählt neben der Oberstadt zu den ältesten Siedlungsbereichen Marburgs, urkundlich erstmals 1235 genannt, und liegt als ehemaliger Brückenvorort am linken Lahnufer dem Stadtzentrum direkt gegenüber. Verbunden ist es mit der Altstadt durch die schon um 1250 bestehende und zuletzt 1892 neu errichtete Weidenhäuser Brücke; als Stadtteil eingemeindet wurde es erst 1929.
Die Postleitzahl 35037 zählt auf 9,6 km² 23.421 Einwohnerinnen und Einwohner, was 2.443 je Quadratkilometer entspricht. Die übrigen Marburger Postleitzahlen 35039, 35041 und 35043 grenzen unmittelbar an.