Über die Postleitzahl 35519
Rockenberg liegt im nordwestlichen Teil des Wetteraukreises, durchflossen von der im Vogelsberg entspringenden Wetter, und besteht aus der Kernstadt und dem Ortsteil Oppershofen, der gut ein Drittel der Postleitzahlfläche einnimmt. Die Gemeinde liegt etwa fünf Kilometer von der Autobahn 5 und acht Kilometer von der Autobahn 45 entfernt, mit rund 25 Kilometern nach Gießen und 40 Kilometern nach Frankfurt.
2022 legten Archäologen im Süden des Orts ein Gräberfeld aus dem 4. und 5. Jahrhundert mit über 400 Bestattungen germanischer Siedler frei, den bislang größten antiken Gräberfund in Hessen. Namensgebend für die Gemeinde ist die Burg Rockenberg mit ihrem um 1317 errichteten Wohnturm; das frühere Zisterzienserinnenkloster Marienschloss dient inzwischen als Justizvollzugsanstalt für Jugendliche. Am nördlichen Ortsrand liegt mit der „Hölle von Rockenberg“ seit 1993 ein Naturschutzgebiet, dessen Gewässer seit 1999 zudem als Schutzgebiet für die Europäische Sumpfschildkröte betreut wird.
Oppershofen wurde erstmals um 1050 unter dem Namen Habprahteshoven schriftlich erwähnt und Ende 1971 nach Rockenberg eingemeindet; dort stehen das 1725 bis 1729 erbaute Alte Rathaus und die 1677 geweihte katholische Kirche St. Laurentius. Auf dem Gebiet der Postleitzahl leben 4.163 Menschen auf 16,1 km², das ergibt eine Dichte von 259 Einwohnern je Quadratkilometer.
Der nächste Bahnhof mit Personenverkehr liegt im benachbarten Butzbach; weitere Nachbargemeinden sind Münzenberg, Wölfersheim, Bad Nauheim und Ober-Mörlen.