Über die Postleitzahl 36169
Rasdorf liegt unmittelbar an der hessisch-thüringischen Grenze inmitten der Kuppenrhön und trägt seit 2015 amtlich den Zusatz Point-Alpha-Gemeinde nach der Gedenkstätte am ehemaligen US-Beobachtungsposten zwischen Rasdorf und Geisa. Die Gemeinde gliedert sich in die Ortsteile Rasdorf, Grüsselbach und Setzelbach.
Schon zur Zeit der Sachsenmission verdankte ein Nebenkloster Rasdorf seine Existenz dem Kloster Fulda. Im Jahr 845 kam es hier zur Aussöhnung zwischen dem zurückgetretenen Fuldaer Abt Rabanus und dem ostfränkischen Herrscher, in deren Folge Rabanus zwei Jahre später Erzbischof von Mainz wurde und festlegte, dass dem Volk das Gotteswort in seiner Muttersprache zu verkünden sei. Die von ihm 831 errichtete, später gotisch umgebaute Stiftskirche mit ihren acht kunstvollen Säulen gilt als eine der architektonisch bedeutendsten Dorfkirchen Hessens. Rasdorf liegt zudem an der historischen Handelsroute Via Regia von Frankfurt nach Leipzig.
Rasdorf zählt 1.528 Einwohnerinnen und Einwohner auf 30,0 km², das ergibt eine Dichte von 51 je Quadratkilometer.
Nachbarorte der Postleitzahl sind Hünfeld, Eiterfeld, Nüsttal und Geisa.