Über die Postleitzahl 37520
Osterode am Harz, Fachwerkstadt am südwestlichen Rand des Oberharzes, bildet zusammen mit den Ortsteilen Dorste, Schwiegershausen, Förste und Lasfelde sowie einem großen unbewohnten Anteil des gemeindefreien Gebiets Harz die Postleitzahl 37520.
Schon 1152 wird Osterode als „opulentissima villa“ in einer Chronik erwähnt, das Stadtrecht der Kaiserstadt Goslar erhielt der Ort 1293. Heinrich Heine beschrieb die Stadt in seiner „Harzreise“ mit den Worten, sie gucke mit ihren roten Dächern aus den Tannenwäldern „wie eine Moosrose“ hervor. Als Teil der Deutschen Fachwerkstraße ist die Altstadt bis heute von Fachwerkhäusern geprägt. Der Ortsteil Förste feierte 1990 sein tausendjähriges Bestehen, da er bereits 990 als Geschenk des späteren Kaisers Otto III. an seine Schwester urkundlich erwähnt wurde, während in Schwiegershausen schon vor rund 5200 Jahren eine bandkeramische Siedlung bestand, eine der ältesten bäuerlichen Kulturen Mitteleuropas.
Durch die Stadt führt die autobahnähnliche Bundesstraße 243, die den West- und Südharz erschließt. Auf 233,4 km² leben 21.686 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 93 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind Herzberg am Harz, Bad Lauterberg, Sankt Andreasberg und Clausthal-Zellerfeld sowie die Region um Katlenburg-Lindau und Bad Grund.