Über die Postleitzahl 38382
Beierstedt ist das südlichste Dorf des Landkreises Helmstedt – nur die Siedlung Jerxheim-Bahnhof liegt noch weiter südlich – und grenzt rund zwei Kilometer entfernt an Sachsen-Anhalt. Der Ort gehört zum Ostbraunschweigischen Hügelland, genauer zum südlichen Rand des Jerxheimer Hügellandes südlich des Naturparks Elm-Lappwald, und ist Teil der Samtgemeinde Heeseberg mit Verwaltungssitz im Nachbarort Jerxheim.
Ein Gräberfeld mit Bestattungen aus der Zeit zwischen 900 und 600 vor Christus zeugt von früher Besiedlung der Gegend, der Ort selbst wird 1106 erstmals erwähnt und 1146 als Begerstede urkundlich genannt; er entstand als Haufendorf. Die evangelisch-lutherische Kirche, in ihren Grundzügen spätgotisch, gilt als südlichste Kirche des Landkreises Helmstedt, ihre Wetterfahne trägt die Jahreszahl 1848 – im selben Jahr wurde auch der bis heute bestehende Gemischte Chor Beierstedt gegründet. Nach 1945 wuchs der Ort durch Flucht und Vertreibung spürbar an. Handwerk und Vereinsleben sind inzwischen stark zurückgegangen: Bäckerei, Fleischerei, Postagentur und die 1880 gegründete Freiwillige Feuerwehr bestehen nicht mehr eigenständig.
Der nahe Heeseberg mit Aussichtsturm und Berggaststätte bietet Naherholung, rund zehn Kilometer entfernt liegt der Elm. Auf 9,5 km² zählt die 38382 351 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 37 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Jerxheim und Gevensleben.