Über die Postleitzahl 38459
Die Gemeinde Bahrdorf im Landkreis Helmstedt gehört der Samtgemeinde Velpke an und liegt in der als Helmstedter Holzland bekannten Landschaft, eingerahmt von den Naturparks Elm-Lappwald und Drömling; die Lapau durchfließt das Gebiet. Zur Postleitzahl zählen neben dem Kernort die Ortsteile Saalsdorf, Mackendorf, Blanken und Rickensdorf.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Bahrdorf bereits 973, als Kaiser Otto II. eine Schenkung an den Bischof von Magdeburg bestätigte. Von der einstigen Burg, die seit dem 14. Jahrhundert bestand und später zur Domäne umgebaut wurde, steht noch der Bergfried. Infolge von Flucht und Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg wuchs die Einwohnerzahl des Kernorts von 753 im Jahr 1939 auf 1362 im Jahr 1950. Im Ortsteil Rickensdorf kam um das Jahr 1316 ein Mann namens Albert zur Welt, der es später unter dem Namen Albrecht III. bis zum Bischofsamt in Halberstadt brachte – ihm zu Ehren trägt ein Platz im Dorf heute seinen Namen. Mackendorf besaß von 1890 bis 1943 eine eigene genossenschaftliche Molkerei, und Saalsdorf gehörte im Mittelalter zum Bistum Halberstadt, dessen Zehnt an die Edelherren von Meinersen verlehnt war.
In der Gemeinde leben auf 40,5 km² 1.733 Menschen, das sind 43 je Quadratkilometer.
Nachbargemeinden sind unter anderem Velpke, Groß Twülpstedt und, jenseits der früheren innerdeutschen Grenze, Weferlingen in Sachsen-Anhalt.