Über die Postleitzahl 38550
Isenbüttel liegt auf der Papenteich-Hochfläche an der Hehlenriede im Städtedreieck zwischen Wolfsburg, Gifhorn und Braunschweig und ist zugleich Verwaltungssitz der gleichnamigen Samtgemeinde im Landkreis Gifhorn.
Der Ortsname geht auf einen Siedlungsgründer namens Iso zurück; urkundlich erwähnt wurde Isenbüttel erstmals 1196 oder 1197, als das Kloster Isenhagen vom Landesherrn Rechte an der Siedlung samt Kirchenpatronat zugesprochen bekam. Als ältester archäologischer Fund gilt ein am Triftweg entdeckter Steinofen, der auf die Zeit kurz vor Christi Geburt datiert wird. Bei Rodungsarbeiten kam 1922 zudem die sogenannte Goldkette von Isenbüttel zutage, eine rund 50 Zentimeter lange, aus feinsten Golddrähten gestrickte Kette aus dem 6. oder 7. Jahrhundert mit angenieteten Tierköpfen an den Enden – sie ziert bis heute das Ortswappen und ist im Landesmuseum Hannover ausgestellt. Nordöstlich des Ortes entstand um 1970 beim Bau des Elbe-Seitenkanals der Tankumsee als Baggersee; seit seiner Eröffnung als Badesee 1976 ist rund um das Gewässer ein Naherholungsgebiet mit Ferienhäusern gewachsen.
Auf 18,7 km² leben 6.147 Menschen, das sind 329 je Quadratkilometer.
Nachbarorte sind unter anderem Gifhorn, Meine, Rötgesbüttel, Calberlah, Ribbesbüttel und Wasbüttel.