Über die Postleitzahl 38642
Der Fluss Oker gab dem gleichnamigen Goslarer Stadtteil im Osten dieser Postleitzahl seinen Namen: 1527 als Hüttenort gegründet, verarbeitete man hier über Jahrhunderte die Erze des Rammelsberges, unter anderem in der Bleihütte und der Zinkoxydhütte – die montanindustrielle Vergangenheit prägt den Ort bis heute.
Nördlich der Altstadt liegt Jürgenohl, das nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts Goslar als Neusiedlung für Vertriebene aus dem Osten entstand; die Bebauung begann 1949, zunächst ohne Wasseranschluss, ein eigener Brunnen musste reichen. Bis auf den Kramerswinkel tragen die Straßen Namen pommerscher, schlesischer, ostpreußischer und sudetendeutscher Städte. Auf dem dortigen Marktplatz steht die Sandsteinskulptur „Kopf" von Reinhard Buxel aus dem Jahr 1985.
Kleinere Anteile der PLZ liegen in Ohlhof mit seinem ehemaligen Klostergut und in Sudmerberg. Insgesamt zählt die Fläche von 8,4 km² 15.880 Einwohnerinnen und Einwohner, 1.901 je Quadratkilometer. Im Norden schließt mit 38667 bereits das Gebiet um Bad Harzburg und Torfhaus an.