Über die Postleitzahl 41751
Dülken, nach Alt-Viersen der einwohnerstärkste Viersener Stadtteil, bildet zusammen mit dem Dorf Boisheim den Kern der Postleitzahl 41751. Der Ort liegt am Südrand des Niederrheinischen Tieflands, wo die Nette entspringt, die später in die Niers mündet. Im 14. Jahrhundert kam Dülken über das Amt Brüggen an die Jülicher Grafschaft, der es bis zur französischen Besatzung angehörte, und war in dieser Zeit sogar eine von vier gräflichen, später herzoglichen Münzstätten.
Boisheim, der kleinste Stadtteil Viersens, schloss sich erst 1968 der Stadt Dülken an, bevor beide 1970 in der Großgemeinde Viersen aufgingen. Der Ort ist seit 1304 urkundlich erwähnt, als er zur Grafschaft Kessel gehörte, bis 1794 dann zum Kölner Stift St. Pantaleon. Mehrfach wurde Boisheim geplündert, unter anderem im Dreißigjährigen Krieg; 1725 ließ der Herzog von Jülich hier ein Zollhaus errichten. Zum Dorfkern gehören bis heute die umliegenden Weiler Lind und Pütterhöfe, während Mackenstein als Ortsteil und Gewerbegebiet zu Dülken selbst zählt.
Auf 31,6 km² zählt dieser Teil von Viersen 22.231 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 705 je Quadratkilometer. Nachbar-Postleitzahlen reichen bis nach Mönchengladbach, Nettetal und Schwalmtal.