Über die Postleitzahl 42283
Die kleine Postleitzahl 42283 bildet nahezu vollständig einen Teil des Stadtbezirks Barmen. Er ist nur ein Ausschnitt der einstigen gleichnamigen Großstadt, zu der vor 1929 auch die heutigen Bezirke Heckinghausen und Oberbarmen sowie Teile Langerfeld-Beyenburgs gehörten, ehe der Zusammenschluss mit Elberfeld und weiteren Gemeinden das heutige Wuppertal schuf.
In diesem Kernbereich des einstigen Barmen liegen die repräsentativsten Bauten der Stadt: das Wuppertaler Rathaus, der Barmer Bahnhof an der Bahnstrecke Elberfeld–Dortmund und die frühere „Ruhmeshalle“, das heutige Haus der Jugend. Hinzu kommen das Museum für Frühindustrialisierung im alten Stadtkern, das Elternhaus des Fabrikanten Friedrich Engels senior sowie ein Sprechtheater am Engelsgarten und, gleich daneben, das Opernhaus der städtischen Bühnen. Auf dem Gelände der Gemarker Kirche wurde 1934 mit der Barmer Theologischen Erklärung das Fundament der Bekennenden Kirche gegen die Nationalsozialisten verabschiedet; heute steht dort die Bergische Synagoge.
Auf nur 2,1 km² zählt die Postleitzahl 17.629 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 8.398 je Quadratkilometer. Umgeben wird dieser zentrale Bereich von den Postleitzahlen 42109, 42281, 42285 und 42287.