Über die Postleitzahl 46419
Isselburg ist die westlichste Gemeinde Westfalens und liegt im Kreis Borken unmittelbar an der niederländischen Grenze, wo sie im Norden an Dinxperlo und im Westen an Oude IJsselstreek grenzt. Namensgeber der Stadt ist der Fluss Issel, der das Gebiet von Südosten nach Nordwesten durchfließt; zu Isselburg zählen neben dem Kernort die Ortsteile Anholt, Heelden, Herzebocholt, Vehlingen und Werth.
Anholt besaß von 1347, als ihm Stephan IV. von Sulen als Herr über die dortige Burg eigene Stadtrechte gewährte, bis zu seiner Eingemeindung 1975 den Rang einer Stadt und war zugleich Zentrum einer reichsunmittelbaren Herrschaft im Heiligen Römischen Reich. Von der einstigen Festungsstadt zeugen heute noch das 1567 errichtete Rathaus sowie Reste von Wall und Graben, dazu die bis heute von den Fürsten zu Salm-Salm bewohnte Wasserburg Anholt, eine Barockresidenz mit Museum und Hotel. Der Ortsteil Isselburg selbst wurde um 1300 als „Yselberge“ erstmals erwähnt und erhielt 1441 durch Herzog Adolf II. von Kleve das Stadtrecht; seine Burg, um 1410 zur „Neyenborg“ ausgebaut, verfiel nach 1681 zur Ruine. In Werth war schon um 1260 das Rittergeschlecht „von Werth“ ansässig, das als Lehnsleute des Bischofs von Münster einen Landstreifen an der Alten Issel hielt.
Auf 42,6 km² leben 10.990 Menschen, das ergibt eine Dichte von 258 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarn sind die Bocholter Postleitzahlen 46395 und 46399 sowie die Städte Rees und Hamminkeln.