Über die Postleitzahl 47239
Im westlichsten Stadtteil von Duisburg, Rumeln-Kaldenhausen im Bezirk Rheinhausen, liegt diese Postleitzahl. Rumeln wird erstmals 898 in den „Werdener Urbaren“ urkundlich fassbar und gehörte seit 1392 zur Grafschaft Moers. Als sich die Reformation in der Grafschaft durchsetzte, bekannte sich zunächst Friemersheim zum neuen Glauben, und weil Rumeln kirchlich zu dessen Gemeinde zählte, folgte man dort nach und nach. 1472 wurde zudem das inzwischen nicht mehr erhaltene Kloster Marienfelde gegründet.
Kaldenhausen war zwischen 1927 und 1934 kurze Zeit eine eigenständige Gemeinde im damaligen Kreis Moers. Zuvor bildete der Ort zusammen mit Hohenbudberg eine gemeinsame Verwaltungseinheit unter Aufsicht von Friemersheim; als deren Teilorte Hohenbudberg und Hagschinkel 1927 an Uerdingen abgetreten wurden, blieb der übrige Bereich als eigenes Kaldenhausen im Amt Rheinhausen bestehen.
17.247 Menschen leben heute auf 10,0 km² in dieser Postleitzahl, das entspricht 1.727 Einwohnern je Quadratkilometer. Nachbarschaft und Verkehrslage verbinden das Gebiet mit dem übrigen Duisburg, mit Moers und mit Krefeld.