Über die Postleitzahl 47229
Rheinhausen, seit 1975 ein Bezirk der kreisfreien Stadt Duisburg in Nordrhein-Westfalen, prägt fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Zuvor war Rheinhausen eine eigenständige Stadt im Kreis Moers. Den größten Teil nimmt der Stadtteil Friemersheim ein, einer der ältesten Orte der ehemaligen Grafschaft Moers: Grabfunde aus dem 6. und 7. Jahrhundert belegen frühe Besiedlung, und die erste als echt geltende Urkunde datiert auf den 11. Mai 898, in der König Zwentibold der Abtei Werden eine Schenkung des Reichsguts Friemersheim bestätigte.
Am Rand des einstigen Krupp-Werksgeländes entstand zwischen 1903 und 1910 die Beamtensiedlung Bliersheim, eine großzügige Villenkolonie für die Angestellten des Hüttenwerks Rheinhausen, entworfen vom Architekten Robert Schmohl. Nördlich davon lag mit dem Bahnhof Hohenbudberg einer der größten Rangierbahnhöfe Deutschlands: Ab 1896 zunächst als kleinerer Aufstellungsbahnhof betrieben, wurde die Anlage in den Folgejahren mehrfach erweitert und blieb bis 1986 in Betrieb.
In dieser Postleitzahl leben 13.591 Einwohnerinnen und Einwohner auf einer Fläche von 12,1 km², was einer Dichte von 1.120 Einwohnern je Quadratkilometer entspricht. Nachbarn sind weitere Duisburger Postleitzahlen sowie im Westen die Stadt Krefeld.