Über die Postleitzahl 47279
Wedau und das kleinere Bissingheim, beide im Duisburger Bezirk Duisburg-Süd gelegen, machen diese Postleitzahl aus. Der Name Wedau leitet sich von „Weidenaue“ ab und bezeichnete schon Anfang des 14. Jahrhunderts einen Teil des ausgedehnten Feuchtgebiets im Einflussbereich mehrerer Bäche; frühe Besiedlungsspuren aus der Hallstattzeit fanden sich in einem Grabhügelfeld, das sich bis in das heutige Gebiet der Sechs-Seen-Platte erstreckte. Bis zur Eingemeindung nach Duisburg 1929 gehörte der Ort gemeinsam mit Bissingheim zur Gemeinde Huckingen im bergischen Amt Angermund. Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Wedau einer der größten Verschiebebahnhöfe Deutschlands.
Bissingheim, mit knapp einem Quadratkilometer der kleinste der beiden Stadtteile, hat sich seinen Charakter als ruhiger, von ausgedehnten Wäldern gesäumter Ort bis heute bewahrt. Der Zweite Weltkrieg forderte unter den Bissingheimern zahlreiche Opfer durch Kampfhandlungen, Vermisstenschicksale und Luftangriffe; noch heute erinnern ein Denkmal sowie Bunker und Bombentrichter im angrenzenden Wald an diese Zeit.
Auf 5,8 km² leben in dieser Postleitzahl 8.538 Einwohnerinnen und Einwohner, was 1.463 je Quadratkilometer entspricht. Nachbar im Osten ist die Stadt Mülheim an der Ruhr.