Über die Postleitzahl 47269
Rahm und der überwiegende Teil von Großenbaum, beide im Duisburger Bezirk Duisburg-Süd, bilden diese Postleitzahl. Rahm gliedert sich in die Ortslagen Alt-Rahm, den historischen Ortskern, und das neuere Baugebiet Rahm-West. Die Geschichte des Ortes ist eng mit dem nahen Angermund verbunden, das seit dem Mittelalter als Sitz der landesherrlichen Finanzverwaltung eine zentrale Rolle für die umliegenden Bauerschaften spielte; kirchlich gehörte Rahm lange zu Kalkum. Um das Jahr 1700 lebte man in Rahm noch fast ausschließlich von rund sechzig Bauernhöfen, und 1925 erhielt der Ort mit der St.-Hubertus-Kirche einen für die Gegend eher untypischen, im neubarocken Stil errichteten Zwiebelturm.
Großenbaum entstand in der Zeit mittelalterlicher Agraransiedlungen aus dem Huckinger Gemarkenwald. Der Überlieferung nach bauten die Eheleute Jan und Bede Meypels 1532 in der Nähe eines Schlagbaums der bergischen Zollstelle ihr Wohnhaus – daher der Name. Bis zur Eingemeindung nach Duisburg 1929 gehörte der Ort zur Bürgermeisterei Angermund. Wirtschaftlich prägte ab 1890 das von Albert Hahn gegründete Stahlwalzwerk den Ort, dessen Belegschaft in den 1920er Jahren auf mehrere tausend Beschäftigte anwuchs.
Die Postleitzahl umfasst 11,8 km² mit 15.786 Einwohnerinnen und Einwohnern, eine Dichte von 1.334 je Quadratkilometer. Sie grenzt im Süden an Düsseldorf und Ratingen, im Osten an Mülheim an der Ruhr.