Über die Postleitzahl 48165
Hiltrup, der größte Ort außerhalb der Münsteraner Stadtmitte, füllt die Postleitzahl 48165 fast vollständig aus. Erste Siedlungsspuren reichen bis in die Zeit um Christi Geburt zurück, als im Münsterland der germanische Stamm der Brukterer lebte; eine erste dauerhafte Siedlung entstand aber erst 1160 mit dem Bau der Kirche St. Clemens; unter dem heutigen Namen taucht der Ort erstmals im Jahr 1233 in einer Urkunde auf.
1848 erhielt der Ort mit der Bahnstrecke Münster–Hamm Eisenbahnanschluss, die Eröffnung wurde an der nach einer nahen Gaststätte benannten Station „Diecke Wief“ gefeiert; 1868 folgte der heutige Bahnhof Hiltrup. Die erste Schule bestand bereits seit 1733, eine Mädchenschule kam 1890 hinzu. 1892 gründete sich die Freiwillige Feuerwehr Hiltrup, zwei Jahre später entstand am Roten Berg ein Missionskloster. Erst 1975 wurde die zuvor eigenständige Gemeinde nach Münster eingemeindet. Im Süden reicht die Postleitzahl außerdem in den Planstadtteil Berg Fidel hinein.
26.766 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 25,1 km², eine Dichte von 1.065 je Quadratkilometer.
Sie grenzt an die Münsteraner Postleitzahlen 48153, 48155, 48163 und 48167 sowie an Drensteinfurt und Sendenhorst.