Über die Postleitzahl 48493
Direkt an der Grenze zu Niedersachsen, im Kreis Steinfurt, liegt die Gemeinde Wettringen an der Steinfurter Aa und der Vechte. Zu ihr gehören neben dem Kernort mehrere Bauerschaften wie Bilk, Brechte, Haddorf, Tie-Esch, Maxhafen und Rothenberge.
Eine Schenkungsurkunde Kaiser Ludwigs des Frommen nennt die Kirche zu „Wateringas“ bereits 838, was Wettringen zu einer der ältesten Gemeinden im Münsterland macht; die zugrundeliegende Pfarrei war schon um 800 unter Karl dem Großen gegründet worden. Auf dem Rothenberge, einer 95 Meter hohen Erhebung im sonst flachen Umland, steht die in den 1920er-Jahren errichtete Villa Jordaan, einst Sommersitz eines niederländischen Unternehmerehepaars. Der nie fertiggestellte Max-Clemens-Kanal endete in Maxhafen, wo bis 1840 Waren umgeschlagen wurden. In Wettringen selbst gründeten 1862 ein Adliger und 36 Bauern den ersten Bauernverein Westfalens, aus dem später der westfälisch-lippische Landwirtschaftsverband hervorging.
Die Gemeinde zählt auf 57,5 km² 8.201 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 143 je Quadratkilometer.
Nachbarorte liegen unter anderem in den Postleitzahlgebieten von Steinfurt, Ochtrup, Neuenkirchen, Salzbergen und dem Gebiet um Schüttorf.