Über die Postleitzahl 91631
Weit im Westen des Landkreises Ansbach, im Naturpark Frankenhöhe, liegt die Gemeinde Wettringen, die über die Verwaltungsgemeinschaft Schillingsfürst verwaltet wird und mit ihren Gemeindeteilen Untergailnau, Grüb und den umliegenden Weilern fast die gesamte Postleitzahl 91631 einnimmt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1100 als „Wateringun“, benannt nach den Leuten eines Watheri. Vom Haus Hohenlohe ging der Ort 1406 an die Reichsstadt Rothenburg über, bevor er 1637 im Dreißigjährigen Krieg weitgehend abbrannte und 1688 durch französische Truppen erneut zerstört wurde. Der Gemeindeteil Untergailnau war einst bedeutender: 1373 zur Stadt erhoben und mit Marktrecht ausgestattet, besaß der Ort ein Schloss, das 1408 auf kaiserlichen Befehl niedergerissen wurde, nachdem Rothenburg den Ort 1406 erworben hatte.
Auf 21,3 km² zählt die Gemeinde 1.001 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 47 je Quadratkilometer.
Durch den Gemeindeteil Grüb fließt der Arzbacher Mühlbach, umgeben von den bewaldeten Höhen der Schillingsfürst-Wettringer Hardt; Nachbarorte sind Schillingsfürst und Schnelldorf.