Über die Postleitzahl 48496
An der Nordspitze des Tecklenburger Landes im Kreis Steinfurt, dort wo Westfalen an das Emsland und das Osnabrücker Land grenzt, liegt die Gemeinde Hopsten. Seit 1975 gehören ihr neben dem namensgebenden Hauptort die Ortsteile Schale und Halverde an, dazu kleinere Plätze wie Breischen und die Bauerschaft mit dem ungewöhnlichen Namen Ägypten.
Hopsten galt einst als Töddendorf: Nach dem Dreißigjährigen Krieg zogen von hier Wanderkaufleute aus, die ihre Waren zunächst in den Niederlanden, später auch im Baltikum anboten, bis der Wanderhandel nach 1818 endete. Von 1846 bis 1849 wirkte der spätere Sozialbischof Wilhelm Emmanuel von Ketteler als Pfarrer in Hopsten; auf seine Initiative geht die 1864 gegründete Kerzenfabrik Jaspers zurück, die bis heute vor allem kirchliche Kerzen herstellt. Schale ragt wie ein Sporn nach Niedersachsen hinein und wird deshalb als Tor zu Westfalen bezeichnet, Halverde verdankt seinen Namen den Silben für Moor und Furt. Südlich des Ortskerns liegt mit dem Heiligen Meer eines der bekanntesten Naturschutzgebiete der Region.
Auf 99,4 km² zählt die Gemeinde 7.495 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 75 je Quadratkilometer.
Nachbarn sind unter anderem Hörstel, Ibbenbüren, Recke und die Samtgemeinde Spelle.