Über die Postleitzahl 49584
Fürstenau, im Landkreis Osnabrück südwestlich der Ankumer Höhe gelegen, gibt der Postleitzahl 49584 fast ihre gesamte Fläche und deckt zugleich fast die ganze Stadt ab. Zur Stadt gehören neben dem Kernort die Ortsteile Hollenstede, Schwagstorf und Settrup, die 1972 im Zuge der niedersächsischen Gebietsreform mit dem alten Fürstenau zur heutigen Stadt zusammengefasst wurden.
Erstmals 1344 als „Vorstenowe“ erwähnt, geht der Ort auf eine Burg zurück, die der Osnabrücker Fürstbischof Gottfried von Arnsberg in jenem Jahr errichten ließ, um seinen Anspruch auf das Gebiet gegenüber der Grafschaft Tecklenburg zu sichern. Um diese Burg herum siedelten sich Ackerbürger an, aus der Burg wurde über die Jahrhunderte das Schloss der Osnabrücker Landesfürsten, das die Stadt bis heute prägt und heute Sitz der Samtgemeindeverwaltung sowie der katholischen Pfarrkirche ist. 1642 erhielt Fürstenau die Stadtrechte, 1647 wurde es im Dreißigjährigen Krieg zehn Tage lang belagert. Der Ortsteil Settrup reicht mit einer ersten urkundlichen Erwähnung als Setdorphe sogar bis ins Jahr 890 zurück; die dortige Burg an der Segelfort wurde nach einem Streit mit der Grafschaft Tecklenburg 1308 geschleift, sodass das Schloss Fürstenau als einzige Anlage dieser Art im Umkreis erhalten blieb.
Die 78,4 km² große PLZ zählt 9.151 Einwohnerinnen und Einwohner bei einer Dichte von 117 je km². Über die Bundesstraßen 214, 218 und 402 ist die Stadt an Bramsche, Diepholz und das Emsland angebunden, benachbart liegen unter anderem Kettenkamp, Merzen und Neuenkirchen.