Über die Postleitzahl 49565
Rund 15 Kilometer nördlich von Osnabrück, an der Hase und am Mittellandkanal, liegt die Stadt Bramsche im Landkreis Osnabrück, die unter den selbständigen Gemeinden des Kreises die zweitgrößte Fläche einnimmt. Diese Postleitzahl umfasst neben der Kernstadt zahlreiche Ortsteile, darunter Achmer, Kalkriese, Schleptrup, Pente, Balkum, Ueffeln, Hesepe und Sögeln.
Im Ortsteil Kalkriese fand höchstwahrscheinlich im Jahr 9 nach Christus die als Varusschlacht bekannte Schlacht zwischen Germanen und Römern statt, nach der der Osning im 19. Jahrhundert in Teutoburger Wald umbenannt wurde; seit 1987 laufen dort wissenschaftliche Ausgrabungen, seit 1993 zeigt ein Museum die Funde. Bramsche selbst wird erstmals 1097 als Kirchengemeinde Bramezche erwähnt und erhielt nach jahrhundertelanger Bedeutung als Tuchmacherstadt erst 1929 das volle Stadtrecht; an die Tuchmacher-Tradition erinnert heute ein eigenes Museum. Der Ortsteil Achmer, flächenmäßig der größte, veränderte sich grundlegend, als 1876 die Eisenbahn Oldenburg–Osnabrück durch den Ort geführt wurde, gefolgt vom Bau eines Flugplatzes ab 1935, der zunächst Jagdfliegern und heute Segelfliegern dient.
Auf 182,7 km² leben 30.537 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt eine Dichte von 167 je km². Gleich mehrere überregionale Rad- und Wanderrouten queren das Stadtgebiet, darunter eine Strecke der Megalithkultur. Nachbarorte der angrenzenden Postleitzahlen sind unter anderem Wallenhorst, Ostercappeln und Neuenkirchen-Vörden.