Über die Postleitzahl 49751
Die Postleitzahl liegt am Südrand des Hümmling und vereint vier Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde Sögel: den namensgebenden Hauptort mit Verwaltungssitz sowie Spahnharrenstätte, Werpeloh und Hüven.
Sögel erscheint um das Jahr 1000 im Heberegister des Klosters Corvey als Sugila; der Name setzt sich aus einem Wort für Schwein und einem für Gehölz zusammen und verweist auf einen Wald zur Eichelmast. Weithin bekannt ist die barocke Schlossanlage Clemenswerth, die der kurfürstliche Architekt Johann Conrad Schlaun zwischen 1737 und 1749 für den Kölner Erzbischof Clemens August I. von Bayern als Jagdstern mit acht Pavillonhäusern um einen Zentralbau errichtete.
Spahnharrenstätte ging aus den einst getrennten Orten Spahn und Harrenstätte hervor, die 1866 einen gemeinsamen Kirchbau errichteten und sich 1966 endgültig zusammenschlossen. Im benachbarten Werpeloh, urkundlich schon 854 erwähnt, steht das Batak-Haus, ein Nachbau eines sumatranischen Wohnhauses, sowie die 1970 kreisrund erbaute Sankt-Franziskus-Kirche mit einer Kopie des Turiner Grabtuchs.
In Hüven, erstmals 919 als Huveni genannt, steht mit der 1802/1852 errichteten Hüvener Mühle die letzte in Europa erhaltene Kombination aus Wind- und Wassermühle; 2020 wurde dort zudem ein 102,5 Tonnen schwerer Findling geborgen. Auf 141,3 km² leben 10.767 Menschen, das entspricht 76 je Quadratkilometer. Nachbarorte sind Werlte, Lathen, Lähden und Stavern.