Über die Postleitzahl 50935
50935 deckt den größten zusammenhängenden Teil des Stadtteils Lindenthal ab und reicht mit einem kleineren Anteil auch nach Sülz, beide im Stadtbezirk Lindenthal im Kölner Westen.
Auf dem heutigen Gebiet lagen einst die Dörfer und Weiler Kriel, Lind, Deckstein, Hohenlind und Melaten, die bis 1888 zur Gemeinde Kriel in der Bürgermeisterei Efferen gehörten; 1846 entstand auf ehemals Krieler Gemeindegebiet die Wohnkolonie Lindenthal. Umliegende Güter und Höfe, darunter die Kitschburg, gehörten zuvor geistlichen Korporationen und wurden in französischer Zeit säkularisiert. Der angrenzende Sülzer Anteil führt zum namensgebenden Fronhof Sulpece, der schon 1145 urkundlich genannt wird.
Lindenthal grenzt hier im Süden über die Gleueler Straße an Hürth, im Osten an Neustadt-Süd, im Süden zudem an Sülz, mit dem es sich viele Einrichtungen wie Schulen und Kirchen teilt. 16.603 Einwohnerinnen und Einwohner verteilen sich auf 5,1 km², das sind 3.239 je Quadratkilometer. Die Stadtbahnlinien 1, 7 und 13 verbinden das Gebiet mit der Innenstadt.