Über die Postleitzahl 51789
Lindlar liegt im Westen des Oberbergischen Kreises, etwa 30 Kilometer östlich von Köln, und wird von dieser Postleitzahl nahezu vollständig abgedeckt, einschließlich der Ortsteile Hohkeppel und Linde mit ihren eigenen historischen Ortskernen sowie zahlreicher kleinerer Weiler wie Brochhagen, Fenke und Frielingsdorf.
Paläontologische Funde aus den Jahren 2008 und 2009 belegen, dass in Lindlar einst der nachweislich älteste bekannte Wald der Welt stand. Menschliche Geschichte ist erstmals für das Jahr 1247 fassbar, als eine Urkunde des Kölner Erzbischofs ein Meieramt in Lindlar erwähnt; der romanische Kirchturm der Gemeinde stammt bereits aus dem 12. Jahrhundert. Vom 16. bis ins 19. Jahrhundert prägten neben der Landwirtschaft vor allem Eisenverarbeitung und Bergbau die Gegend, Reste von Eisenhämmern und Schmelzöfen sind an manchen Stellen bis heute erhalten. Im Gemeindegebiet liegen zudem mehrere Burgen und Schlösser, darunter Schloss Georghausen und die Wasserburgruine Eibach.
Auf 85,6 km² kommen 21.292 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 249 je Quadratkilometer. Lindlar grenzt an Overath, Kürten, die Gummersbacher Postleitzahl 51647, Marienheide, Wipperfürth und Engelskirchen.