Über die Postleitzahl 51709
Marienheide liegt im Osten des Oberbergischen Kreises und verdankt seinen Namen einer Wallfahrtstradition: Der Überlieferung nach soll um 1420 ein Klausner namens Heinrich hier ein Marienbildnis verehrt haben, woraufhin an dieser Stelle eine Kirche und später ein Dominikanerkloster entstanden. Die Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung ist bis heute jeweils Anfang Juli Ziel von Wallfahrten.
Urkundlich erwähnt wird der Ort erstmals 1417 als „Mergenheyde“. Zur Gemeinde gehören unter anderem die Ortsteile Müllenbach, mit einer weiteren der sogenannten Bunten Kerken, sowie Börlinghausen, wo in einer feuchten Senke die Wipper entspringt, die neun Kilometer weiter den Namen Wupper trägt. Einst war Marienheide als Luftkurort bekannt und diente Menschen aus dem Ruhrgebiet als Sommerfrische, bevor sich die Gemeinde stärker auf Gewerbe und Industrie ausrichtete. Bahntechnisch liegt der Ort an der Volmetalbahn, auf der die Oberbergische Bahn stündlich nach Köln sowie Richtung Meinerzhagen und Lüdenscheid verkehrt.
Auf 54,8 km² kommen 13.359 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 244 je Quadratkilometer. Marienheide grenzt an die Gummersbacher Postleitzahl 51647, an Wipperfürth und Lindlar sowie an Meinerzhagen und Kierspe im Märkischen Kreis.