Über die Postleitzahl 52076
Der südlichste Aachener Stadtbezirk Kornelimünster/Walheim bildet den größten Teil dieser Postleitzahl, ergänzt um Anteile von Aachen-Mitte und dem Stadtbezirk Brand; das Gebiet liegt an der Grenze zu Belgien und wird auch Münsterländchen genannt.
Namensgebend ist die einstige Reichsabtei Kornelimünster, deren Propsteikirche in den Jahren 814 bis 817 errichtet wurde und deren historischer Ortskern mit Fachwerkbauten an der Inde bis heute erhalten ist; in den ehemaligen Abteigebäuden zeigt seit 2015 das Kunsthaus Nordrhein-Westfalen Ankäufe zeitgenössischer Kunst. Nahe Kornelimünster liegen zudem die gallo-römische Ausgrabungsstätte Varnenum mit Resten einer Tempelanlage sowie mehrere ehemalige Steinbrüche und Kalköfen entlang des Kalkofenwegs. Der Ortsteil Schmithof wiederum, erstmals 1478 als „Zu der Schmitten“ erwähnt, liegt nahe gesprengter Bunker des Westwalls. Erst 1922 kam der deutsche Teil von Lichtenbusch im Zuge einer Grenzkorrektur zu Aachen.
Auf 55,3 km² kommen 20.193 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 365 je Quadratkilometer. Angrenzend liegen die Aachener Postleitzahlen 52066, 52074 und 52078 sowie Roetgen und Stolberg.