Über die Postleitzahl 52511
Im Kreis Heinsberg, im Tal der Wurm, liegt die Stadt Geilenkirchen, Nordrhein-Westfalen, rund 20 Kilometer nördlich von Aachen. Nahezu die gesamte Postleitzahl entfällt auf sie, zur Kernstadt zusammengewachsen sind die einst eigenständigen Ortsteile Geilenkirchen, Bauchem und Hünshoven; weitere Ortsteile sind unter anderem Teveren, Lindern, Immendorf und Würm. Am Südostrand liegt mit der Teverener Heide ein Naturschutzgebiet direkt an der niederländischen Grenze.
Der Ortsname geht auf eine von einem Franken namens Gelo errichtete Holzkirche zurück, sinngemäß „Gelos Kirche“. Schriftlich überliefert ist der Ort seit 1170, archäologische Grabfunde weisen aber schon auf das 6. und 7. Jahrhundert hin. Die mittelalterliche Stadt entstand an einer Furt, wo die Römerstraße von Aachen nach Roermond die Wurm überquerte; ab dem 12. Jahrhundert schützte eine Wasserburg der Grafen von Heinsberg diesen Übergang, deren nach 1945 verbliebene Mauerreste heute im Bischöflichen Gymnasium St. Ursula aufgehen. Bis heute beherbergt die Stadt zwei militärische Standorte: den NATO-Fliegerhorst im Ortsteil Teveren und die Selfkant-Kaserne in Niederheid. Auf einem 5,5 Kilometer langen Reststück der einstigen Kreisbahn zwischen Geilenkirchen-Gillrath und Gangelt-Schierwaldenrath verkehrt heute die Museumseisenbahn Selfkantbahn.
Auf 82,9 km² zählt die Postleitzahl 28.165 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 340 je Quadratkilometer. Seit 1852 ist Geilenkirchen mit den Bahnhöfen Geilenkirchen und Lindern an die Strecke Aachen–Mönchengladbach angeschlossen. Angrenzende Postleitzahlen liegen unter anderem in Hückelhoven, Linnich, Baesweiler, Übach-Palenberg und im Gebiet von Gangelt und Selfkant.