Über die Postleitzahl 52531
An der Grenze zu den Niederlanden, im Süden des Kreises Heinsberg, liegt die Stadt Übach-Palenberg, Nordrhein-Westfalen, an der Wurm. Fast die gesamte Postleitzahl gehört zu ihr, mit den Stadtteilen Palenberg, Frelenberg, Scherpenseel, Boscheln und Marienberg. Die römische Via Belgica durchschnitt einst das heutige Stadtgebiet und überquerte nahe Schloss Rimburg die Wurm; auf halbem Weg zwischen Palenberg und Marienberg stieß man zudem auf die Grundmauern eines römischen Gutshofs mitsamt Badeanlage, die heute teilweise wiederhergestellt besichtigt werden kann.
Der Ortsteil Palenberg wird bereits 867 in einer Urkunde über einen Gütertausch erwähnt. Ihre heutige Form erhielt die Stadt erst 1935, als die Gemeinden Frelenberg, Scherpenseel und Übach zur Gemeinde Übach-Palenberg zusammengelegt wurden; die Stadtrechte kamen 1967 hinzu. Von 1917 bis 1962 prägte die Steinkohlengrube Carolus Magnus den Ort, um sie herum wuchsen Übach und Palenberg zusammen. Im Nationalsozialismus wurde die kleine jüdische Gemeinde der Stadt erfasst und verfolgt; seit 2014 erinnert die Bronzeskulptur „Der stumme Zeuge“ im Park am Freibad an die Opfer. Im Stadtteil Windhausen liegt mit dem Willy-Dohmen-Park ein öffentlicher Garten in einer ehemaligen Kiesgrube, in dem auf großer Fläche zahlreiche Rhododendren blühen.
Auf 26,0 km² zählt die Postleitzahl 23.701 Einwohnerinnen und Einwohner, das sind 912 je Quadratkilometer. Seit 1852 besitzt die Stadt einen Anschluss an die Bahnstrecke Aachen–Mönchengladbach. Direkt angrenzend liegen die niederländische Gemeinde Landgraaf sowie auf deutscher Seite die Postleitzahlen von Herzogenrath, Baesweiler und Geilenkirchen.