Über die Postleitzahl 53177
Schweinheim, am Rande des Kottenforstes gelegen, verdankt seinen Namen der einstigen Eichelmast: Die Waldschweine des Ortes wurden zur Mast mit Eicheln gefüttert. Auf der Viktorshöhe im Norden des Ortsteils residierte nach Gründung der Bundesrepublik 1949 zunächst Bundespräsident Theodor Heuss, später die sowjetische Botschaft, deren Gebäude heute das russische Generalkonsulat beherbergen. Eine Pestkapelle erinnert an die letzte Pestepidemie im 17. Jahrhundert; im Karneval hat sich Schweinheim mit einer eigenen, ausgeprägten Tradition einen Namen gemacht.
Der Ortsteil Heiderhof entstand dagegen erst in den 1960er-Jahren, als deutlich wurde, dass Bonn noch länger Bundeshauptstadt bleiben würde: 1964 erfolgte der erste Spatenstich für die Trabantensiedlung, die vor allem für Bundesbedienstete gedacht war und ab Dezember 1965 bezogen wurde. Viele der ursprünglichen Bewohner leben bis heute dort, das Durchschnittsalter stieg seither von gut 30 auf fast 50 Jahre.
Auf 17,8 km² zählt die PLZ 53177 22.575 Einwohnerinnen und Einwohner, entsprechend einer Dichte von 1.266 Personen je Quadratkilometer.
Weitere, flächenmäßig kleinere Anteile liegen in Röttgen, Alt-Godesberg, Muffendorf und Pennenfeld; nachbarschaftlich reicht das Gebiet bis an die Wachtberger Postleitzahl 53343.