Über die Postleitzahl 56379
Singhofen bildet mit einer ganzen Reihe kleiner Gemeinden entlang der unteren Lahn die Postleitzahl 56379. Auf dem Hügelgräberfeld Wildstruth bei Singhofen lassen sich Spuren bis in die Zeit zwischen 800 und 500 vor Christus zurückverfolgen, die befestigte Alteburg dort wurde bereits im 5. Jahrhundert vor Christus angelegt. Urkundlich erscheint der Ort erstmals 1139 im Zusammenhang mit der Gründung des Klosters Arnstein. Weitere Gemeinden der PLZ sind Winden, Dörnberg, Horhausen, Hömberg, Obernhof, Weinähr, Steinsberg, Holzappel und Laurenburg.
Laurenburg gab mit seiner 1093 erstmals erwähnten Burg dem Grafen Dudo den Beinamen, unter dem er als Stammvater des Hauses Nassau in die Geschichte einging. Holzappel wiederum war bis 1688 als „Esten“ bekannt und danach Herrschaftssitz einer eigenen Grafschaft; in der benachbarten Grube Holzappel bei Dörnberg wurden von 1751 bis 1952 Silber, Blei und Zink gefördert – neben der Landwirtschaft lange die wichtigste Erwerbsquelle der Region. Winden erhielt 1976 die Auszeichnung „Schönstes Dorf von Rheinland-Pfalz“, nachdem es im Dreißigjährigen Krieg fast entvölkert worden war.
Mit 69,4 km² zählt die PLZ 7.629 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 110 je Quadratkilometer. Sie liegt zwischen Nassau, Bad Ems und der hessischen Grenze bei Burgschwalbach.