Über die Postleitzahl 56594
Willroth liegt im nördlichen Rheinland-Pfalz an der Grenze zwischen dem Landkreis Altenkirchen und dem Landkreis Neuwied, auf einer der Höhen des Westerwaldes im Naturpark Rhein-Westerwald. Fast neun Zehntel der PLZ-Fläche gehören zur Ortsgemeinde Willroth in der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld, ein kleinerer Teil liegt im Gebiet von Oberhonnefeld-Gierend, das der Verbandsgemeinde Rengsdorf-Waldbreitbach angehört. Zur PLZ zählt auch der Weiler Steiger Mühle.
Urkundlich erwähnt wird Willroth erstmals 1338, als Isenburg mit der benachbarten Herrschaft Horhausen belehnt worden war. Bis heute erhalten ist der Weiße Stein, an dem 1595 drei Landeshoheiten aufeinandertrafen und der später zum Grenzstein zwischen den 1816 geschaffenen Kreisen Altenkirchen und Neuwied wurde. Über Jahrhunderte prägte der Erzbergbau den Ort; das Fördergerüst der ehemaligen Grube Georg ist schon von weitem sichtbar und erinnert an den 1965 endgültig beendeten Bergbau im Westerwald. Ansässig sind heute kleinere Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe sowie ein Gewerbegebiet, das von der Nähe zur Bundesautobahn 3 profitiert.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 962 Menschen bei einer Fläche von 2,0 km² und einer Dichte von 491 Einwohnern je Quadratkilometer. Über die Anschlussstelle Neuwied-Altenkirchen an der A3 sowie die Bundesstraße 256 ist die Lage verkehrsgünstig, nahebei verläuft zudem die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main. Nachbarn der PLZ sind unter anderem Urbach, Straßenhaus und Horhausen im Westerwald.