Über die Postleitzahl 56593
Im Landkreis Altenkirchen, mittig zwischen den Kreisstädten Neuwied und Altenkirchen, liegt Horhausen als Grundzentrum der Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld; zur Postleitzahl gehören außerdem Obersteinebach, Krunkel, Güllesheim, Pleckhausen, Bürdenbach und Niedersteinebach.
Horhausen taucht 1217 erstmals auf, als Erzbischof Theoderich von Wied den Koblenzer Stiftsherren von St. Florin dortige Einkünfte bestätigte; zwischen 1338 und 1664 hatten die Grafen von Isenburg die Vogtei als Lehen inne. Sein Wahrzeichen, die auch als Westerwälder Dom bezeichnete Pfarrkirche St. Maria Magdalena, entstand 1902 um den älteren romanischen Turm herum und ist zugleich Geburtsort von Kardinal Joseph Höffner. In Krunkel wurde bereits seit dem Jahr 940 Eisenerz verhüttet, eine Tradition, die sich in Bürdenbach bis zur Stilllegung der letzten Grube 1930 fortsetzte; im Ortsteil Bruch stand bis ins 19. Jahrhundert zudem ein Renaissanceschloss der Familie von Welschenengsten. Güllesheim und die beiden Steinebach-Orte werden erstmals um 1250 in den Heberollen des Stifts Herford erwähnt.
Die Postleitzahl zählt 5.038 Einwohnerinnen und Einwohner auf 17,6 km², das entspricht einer Dichte von 287 je km².
Die B 256 führt durch Horhausen; nachbarschaftlich reicht das Gebiet bis an Straßenhaus im Süden und Willroth im Osten.