Über die Postleitzahl 56727
Mayen in der Vulkaneifel bildet mit gut 86 Prozent der Fläche den Kern dieser Postleitzahl; kleinere Anteile liegen in den Gemeinden Sankt Johann und Reudelsterz. Als Große kreisangehörige Stadt und Verwaltungssitz der Verbandsgemeinde Vordereifel steht Mayen unter den Eifelstädten des Landes an zweiter Stelle, nur Bad Neuenahr-Ahrweiler ist größer.
Schon zur Zeitenwende lag Mayen an der Römerstraße von Trier nach Andernach; vom Ende des 3. Jahrhunderts bis ins Mittelalter waren hier Töpfereien angesiedelt, deren Erzeugnisse in ganz Mitteleuropa verbreitet waren. Urkundlich erwähnt wird der Ort 1041, die Stadtrechte verlieh König Rudolf I. von Habsburg der Stadt 1291 zusammen mit drei weiteren Orten der Region. Wahrzeichen der Stadt ist die Genovevaburg aus dem 13. Jahrhundert, die heute das Eifelmuseum und das Deutsche Schieferbergwerk beherbergt. Bei Luftangriffen im Dezember 1944 und Januar 1945 wurde die Stadt zu fast 90 Prozent zerstört. Ihre Stadtteile Hausen und Kürrenberg, bis 1970 selbstständige Gemeinden, gehen auf Ersterwähnungen von 1699 beziehungsweise 1110 zurück.
Auf 65,6 km² zählt die Postleitzahl 20.486 Einwohnerinnen und Einwohner, eine Dichte von 312 je Quadratkilometer. Nahe den Autobahnen 61 und 48 gelegen, grenzt die PLZ an Ettringen, Kottenheim, Mendig und Polch.