Über die Postleitzahl 56736
Kottenheim liegt in der oberen, westlichen Pellenz, rund vier Kilometer nordöstlich von Mayen, und bildet fast die gesamte Fläche dieser Postleitzahl. Die Ortsgemeinde gehört der Verbandsgemeinde Vordereifel mit Verwaltungssitz in Mayen an; ein kleiner Rand der PLZ liegt bereits auf Mayener Stadtgebiet.
Erstmals erwähnt wird Kottenheim in einer Urkunde zwischen 1008 und 1016, mit der Erzbischof Megingaud der Martinskirche in Münstermaifeld Weinberge im Ort schenkte – noch bis ins 18. Jahrhundert wurde hier Wein angebaut, wovon heute nur noch Flurnamen wie „Wingert“ zeugen. Bis etwa 1990 bestand der Ort aus den beiden ursprünglich getrennten Teilen Kottenheim-Dorf und Kottenheim-Stadt mit je eigenen Kirmesfeiern und St.-Martins-Feuern. Prägend ist bis heute der Basaltabbau: Die stillgelegten Grubenfelder des Kottenheimer Winfeldes wurden zum Naherholungsgebiet, und zahlreiche Basaltskulpturen schmücken Häuser, Vorgärten und öffentliche Plätze. Die neugotische Pfarrkirche im Ort entstand 1854 bis 1857 nach Plänen von Vincenz Statz in Anlehnung an die Kölner Minoritenkirche.
Die PLZ umfasst 6,1 km² und zählt 2.558 Einwohnerinnen und Einwohner, das entspricht 416 Einwohnern je Quadratkilometer. Über einen Haltepunkt an der Eifelquerbahn ist Kottenheim im Stundentakt mit Mayen und Andernach verbunden.