Über die Postleitzahl 56818
Klotten liegt an der Mosel nordöstlich von Cochem und trägt fast die gesamte Fläche dieser kleinen Postleitzahl allein; die Ortsgemeinde gehört zum Landkreis Cochem-Zell und zur Verbandsgemeinde Cochem.
Der älteste Name des Ortes, „Monte Clothariensis“, taucht bereits 698 in einer Schenkung an den heiligen Willibrord auf. Besondere Bedeutung erlangte Klotten durch die Polenkönigin Richeza, Enkelin Kaiser Ottos II., die sich zwischen 1040 und 1049 hier aufhielt und eine Kapelle samt Wohnturm errichten ließ, verbunden durch eine Brücke. Ihren gesamten Besitz vermachte sie später der Benediktinerabtei Brauweiler bei Köln, ihr Sarkophag steht heute im Kölner Dom hinter dem Hochaltar. Seit 2002 bewahrt die spätgotische Pfarrkirche St. Maximinus eine Reliquie der Königin. Über dem Ort liegt die Burgruine Coraidelstein, und der auf den Moselhöhen gelegene Wild- und Freizeitpark zieht Besucher aus der Region an; die Weinlagen tragen Namen wie Brauneberg und Rosenberg.
Auf 16,0 km² kommen 1.224 Einwohnerinnen und Einwohner, rechnerisch 77 je Quadratkilometer.
Klotten grenzt an Cochem, Ediger-Eller und Pommern; die Vorwahl ist 02671.