Über die Postleitzahl 58566
Kierspe im westlichen Sauerland und Märkischen Kreis trägt mit der Postleitzahl 58566 fast sein gesamtes Stadtgebiet, darunter den ländlich geprägten Ortsteil Rönsahl. Der Name Kierspe erscheint erstmals zwischen 900 und 1130 in einer Schrift des Klosters Werden, der Herrenhof Haus Rhade wird bereits 991 urkundlich genannt und gehört heute der Familie von Holtzbrinck. In Rönsahl, bis 1968 eine eigenständige Gemeinde, brachte die Pulverfabrikation im 19. Jahrhundert einen wirtschaftlichen Aufschwung, von dem noch heute einige herrschaftliche Villen zeugen; bekannt wurde dort das Jagdpulver Diana. Im Alten Amtshaus befindet sich mit dem Bakelit-Museum Deutschlands erstes Museum dieser Art, und im Schleiper Hammer, einem früheren Hammerwerk, veranschaulichen historische Originalmaschinen, wie einst Bakelitgegenstände entstanden. Eisenverarbeitung prägte die Gegend schon im Mittelalter, mehrere Hammerwerke nutzten lokale Erzvorkommen, ehe das Roheisen später aus dem Siegerland bezogen wurde.
16.529 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf 71,2 km², das ergibt eine Dichte von 232 je Quadratkilometer.
Kierspe grenzt an Wipperfürth, Marienheide, Lüdenscheid-Land, Meinerzhagen und Halver.