Über die Postleitzahl 61267
Neu-Anspach im Hochtaunuskreis entstand 1970, als sich drei bis dahin eigenständige Nachbargemeinden freiwillig zu einer neuen Kommune zusammenschlossen; ein Jahr später trat Westerfeld als vierter Ortsteil bei. Diese Postleitzahl deckt praktisch das gesamte Stadtgebiet mit allen vier Ortsteilen ab, wobei Anspach mit über der Hälfte der Fläche den größten Teil stellt und zugleich Sitz der Stadtverwaltung ist.
Der namensgebende Ortsteil wird 1274 erstmals als „Langenansbach“ urkundlich erwähnt. Zwischen den vier Siedlungskernen der jungen Gemeinde entstand später ein ausgedehntes Neubaugebiet mit eigener Ortsmitte, um dessen Platz sich Läden, ein Bürgerzentrum und ein katholisches Gemeindezentrum ansiedelten. Bekannteste Sehenswürdigkeit ist das seit 1974 bestehende Freilichtmuseum Hessenpark südlich von Anspach. Rod am Berg gilt mit einer Erwähnung von 1256 als ältester Ortsteil, während Westerfeld erst 1274 belegt ist. 2007 wurde die einstige Gemeinde nach Erreichen einer bestimmten Einwohnerschwelle zur Stadt erhoben.
Auf 36,0 km² zählt Neu-Anspach 14.567 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 405 je Quadratkilometer. Der Bahnhof liegt an der Strecke Friedrichsdorf–Albshausen, die Autobahnen 661 und 5 sind jeweils rund 13 bis 15 Kilometer entfernt. Nachbarschaftlich grenzt im Westen Usingen (61250) an, im Osten Wehrheim (61273) und im Süden Bad Homburg (61350).