Über die Postleitzahl 61250
Usingen im Hochtaunuskreis trägt den Beinamen „Buchfinkenstadt“ und war einst Residenzstadt des Hauses Nassau-Usingen. Zu dieser Postleitzahl gehören die Kernstadt sowie die Stadtteile Eschbach, Merzhausen, Wernborn, Kransberg, Michelbach und Wilhelmsdorf.
Mitten in der Innenstadt steht das Usinger Schloss, dessen älteste Ursprünge auf ein Burghaus des 14. Jahrhunderts unter Johann I. von Nassau-Weilburg zurückgehen. Nach einer Feuersbrunst 1692 wurde die Usinger Oberstadt mit ihrem rasterförmigen Straßenmuster wieder aufgebaut, gegenüber dem Schloss steht das Fachwerkrathaus von 1687. Wilhelmsdorf wiederum entstand 1707 auf Geheiß des Fürsten Wilhelm Heinrich von Nassau-Usingen, der sieben ausgewählte Familien mit Land und kostenlosem Bauholz auf dem 400 Morgen großen Gut ansiedeln ließ. Der Usinger Schützenverein zählt mit einer ersten belegten Einladung von 1422 zu den ältesten Schützenvereinen Deutschlands, und Anfang Juni wird jährlich der Usinger Flohmarkt veranstaltet.
Auf 55,6 km² kommen 15.138 Einwohnerinnen und Einwohner, das ergibt 272 je Quadratkilometer. Usingen betreibt zudem eine Erdfunkstelle von Media Broadcast Satellite auf dem Gelände eines ehemaligen Feldflugplatzes. Nachbarschaftlich grenzt im Osten Neu-Anspach (61267) an, im Süden Wehrheim (61273) und im Norden Weilrod (61276) sowie Grävenwiesbach (61279).