Über die Postleitzahl 63694
Limeshain im Wetteraukreis entstand 1971 aus dem Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Orte Hainchen, Himbach und Rommelhausen und trägt seinen Namen nach dem Obergermanisch-Raetischen Limes, der durch das Gemeindegebiet verläuft. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Himbach, mit knapp der Hälfte der Fläche der größte Ortsteil ist Hainchen.
Von der römischen Grenzanlage, die bis etwa 260 n. Chr. mit Kastellen und Beobachtungstürmen unterhalten wurde, sind bei Rommelhausen noch Geländespuren erhalten, darunter das Kleinkastell „Auf dem Buchkopf“. Ein rekonstruiertes, 25 Meter langes Teilstück zeigt den Ausbauzustand um 200 n. Chr., und 2013 wurde etwas weiter südlich der 11,46 Meter hohe nachgebaute Steinturm des Wachtpostens 4/103 „Eckartshäuser Unterwald“ eingeweiht. Wanderwege erschließen diesen Abschnitt des Limes heute für Besucher.
Auf der Fläche der Postleitzahl leben 5.636 Menschen, verteilt auf 12,3 km², das ergibt eine Dichte von 458 Einwohnern je Quadratkilometer.
Limeshain grenzt an Nidderau, Hammersbach, Büdingen und Altenstadt und liegt in den Vorwahlbereichen 06047 und 06048.