Über die Postleitzahl 61130
Im hessischen Main-Kinzig-Kreis, an der nordöstlichen Grenze des Rhein-Main-Gebiets, liegt die Stadt Nidderau, deren Name auf den Fluss Nidder zurückgeht. Sie entstand 1970 durch den Zusammenschluss von Windecken und Heldenbergen und wuchs bis 1974 um Eichen, Erbstadt und Ostheim; alle fünf Stadtteile gehören zu dieser Postleitzahl.
In Heldenbergen kreuzten sich in der Antike mehrere römische Fernstraßen, gesichert durch ein mehrphasiges Kastell, neben dem eine Handwerkersiedlung mit bedeutsamer Töpferproduktion entstand. Ostheim wurde bereits um 850 als Schenkung an das Kloster Fulda erwähnt und liegt am Fuß des Ronneburger Hügellandes, eines Ausläufers des Vogelsbergs. Weil zwischen den fusionierten Kernorten Windecken und Heldenbergen zunächst kaum Bebauung bestand, entschloss man sich später, eine größere Fläche westlich der Konrad-Adenauer-Allee zu einer neuen Stadtmitte zu entwickeln. Zu den erhaltenen Bauwerken zählen das Rathaus von Windecken aus dem Jahr 1520 und die dortige gotische Stiftskirche.
20.056 Menschen leben auf 47,2 km², das entspricht 425 Einwohnern je Quadratkilometer. Westlich grenzt mit der Postleitzahl 61137 die Gemeinde Schöneck an, nördlich mit 61194 die Stadt Niddatal; weitere Nachbarn liegen bereits im benachbarten Wetteraukreis.