Über die Postleitzahl 63814
Mainaschaff liegt im Landkreis Aschaffenburg unmittelbar westlich der Stadt Aschaffenburg, auf der rechten Mainseite nahe der hessischen Landesgrenze. Die Postleitzahl deckt fast das gesamte Gebiet der gleichnamigen Gemeinde ab, deren Fläche 7,5 km² beträgt.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1184 in einem päpstlichen Privileg für das Aschaffenburger Stift St. Peter und Alexander; die Bewohner lebten damals vor allem von Obstanbau und Fischfang und schuldeten dem Stift Abgaben. Eigenständig wurde die Gemeinde 1872. Von 1917 bis 1972 lag am Main zudem eine Staustufe mit Kraftwerk und einer Floßgasse.
Der Kapellenberg, einst Weinberg, trägt seit über hundert Jahren eine Wallfahrtskapelle mit Marienstatue und ist bis heute ein beliebtes Ausflugsziel. Aus einer Kiesgrube, ausgehoben beim Bau der nahegelegenen Autobahn in den 1950er-Jahren, ist der weitläufige Mainparksee entstanden; er bietet Campingplatz und Bademöglichkeiten und beherbergt seit 2005 eine Saunalandschaft, die zu den größten Deutschlands zählt.
Seinen Namen verdankt der Ort dem Flüsschen Aschaff, ergänzt um den Zusatz Main zur Unterscheidung vom weiter östlich gelegenen Waldaschaff. 8.700 Einwohnerinnen und Einwohner leben auf dieser Fläche, was einer Dichte von 1.160 je Quadratkilometer entspricht. Angeschlossen ist Mainaschaff über einen Haltepunkt an der Rhein-Main-Bahn; Nachbarorte sind Aschaffenburg, Kleinostheim, Stockstadt am Main und Johannesberg.